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swift Member

Anmeldedatum: 27.12.2006 Beiträge: 67
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Verfasst am: 02.12.2011 19:03 Finanzierung von Rüstungsfirmen |
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Hallo,
was haltet ihr von folgendem Text?
Vielleicht sollten Banken Rüstungsfirmen grundsätzlich nicht finanzieren. Auf der anderen Seite werden auch Steuergelder für Waffen ausgegeben...
| Zitat: | Streubomben doch von der Deutschen Bank finanziert
Seit Wochen beteuert die Deutsche Bank, nichts mit der Finanzierung der Streubomben von Gaddafi zu tun zu haben. Doch die Streubomben, mit denen Gaddafi die Wohngebiet der Stadt Misrata beschoss, werden von der spanischen Firma Instalaza S.A. hergestellt. Allerdings stelle sich jetzt heraus, dass die Deutsche Bank der wichtigste Finanzier der spanischen Firma war – zum Zeitpunkt der Herstellung der Streubomben. Recherchen von dem NRO-Bündnis Facing Finance und urgewald haben dies heraus gefunden. Somit hat die Deutsche Bank die Produktion dieser Streubomben unterstützt und sich daher vor allem moralisch mitschuldig gemacht. Denn auch schon im Jahr 2007 war bekannt, welche verheerenden Ausmaße diese Streumunition hat.
Auffällig ist auch, dass die Deutsche Bank der Firma Textron (US-Streubombenhersteller) erst im März einen Kredit von knapp 143 Millionen $ bewilligte. Textron hat einen Auftrag aus Indien, 512 Streubomben herzustellen und zu liefern. Da Indien sich mit Pakistan im Dauerkonflikt befindet, sollte die Deutsche Bank ihre Lügen überdenken, die sie seit Wochen verbreitet.
Leider ist die spanische Firma Instalaza kein Einzelfall, denn die Deutsche Bank Group hält an sehr vielen führenden Herstellern von Streubomben Aktien und unterstützt diese mit Krediten und der Ausgabe von Anleihen. Somit ist die Deutsche Bank Group unter allen Banken in Deutschland Spitzenreiter im Geschäft mit den Herstellern von Streumunition. Zur Zeit hat die DB Group zu mindestens vier Streumunitionsherstellern Geschäftsbeziehungen. Diese liegen in einer Größenordnung von etwa 750 Millionen $. Danach folgt der Allianz-Konzer, der mit etwa 581 Millionen $ im Geschäft ist. Mit schätzungsweise 156 Millionen $ folgt die UniCredit Group/HypoVereinsbank, mit ihrer Investmenttochter Pioneer. Somit sind diese drei Finanzdienstleister mit einer Summe von knapp 1,5 Milliarden $ im Geschäft mit Herstellern von Streumunition.
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